aus der Presse

Neue Zürcher Zeitung
Ausschnitt aus dem Artikel
«Ilg – Vater und Sohn»
vom 5. Januar 2000
Daniel Ilg verfügt über eine unverwechselbare Ausdrucksweise, die in einer beeindruckenden Spannweite seiner Motive zum Ausdruck kommt: Landschaften, immer wieder Menschen darin und weidende Tiere, Pflanzen, deren Wachsen zu spüren ist. Er hütet sich, die Hand des Wissenden auf sie zu legen und ihre verborgene Unmittelbarkeit anzutasten; er hat sie, so ist man zu sagen versucht, in ihrem Schlaf überrascht. Sie sind bei sich selbst noch bevor sie sich aus den Dämmerzonen des Daseins ablösen. Damit steht wohl im Zusammenhang, dass sich das Nahe nur um ein Geringes von der Bildtiefe trennt und die Teile fest eingebunden bleiben, um so ins Umgreifende zurückzusinken. Die Formen, selbst solche ganz unterschiedlicher Ordnung, suchen Nähe und Bindung.

Der Landbote
Ausschnitt aus dem Artikel
«Sanfte Erhabenheit»
vom 11. Januar 2000
Figuren und Gegenstände werden in der Regel frontal gezeigt. Sind sie angeschnitten, wird der Eindruck des Unspektakulären noch verstärkt. Gerade deshalb eignet den Bildern eine sanfte Erhabenheit.

Neue Vorarlberger Tageszeitung
Ausschnitt aus dem Artikel
«Erhaben und ursprünglich»
vom 18. September 2001
Sanfte warme Naturfarben bevorzugt Ilg: Oliv- und wacholdergrün, Ocker, Van-Dyck-Braun, und wenn Weiß angesagt ist, dann lässt er es zu warmem Elfenbein oder zartem Grün hin changieren. Ursprünglichkeit, Ruhe und Erhabenheit strahlen sie aus und erzählen von den Ewigkeiten der Natur.







«Es gibt eine musikalische Malweise, die die Ähnlichkeit im Sinne der Realität nicht mehr verträgt. »
Daniel Ilg, 20. September 1997

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